
Australien: Caterham beklagte am ersten Rennsonntag der neuen Saison einen Totalausfall. Während bei Vitaly Petrovs Renner die Lenkstange brach, rang Heikki Kovalainen mit einer defekten Radaufhängung. Obendrein war der Finne nach dem Qualifikationstraining strafversetzt worden. All dessen ungeachtet gab man sich im Lager der Grün-Gelben mit dem Potenzial des Autos aber nicht unzufrieden.

Malaysia: Heimspiel der Caterham-Crew - und zwar ein durchaus gelungenes. Nach der Pleite Down Under kamen erstmalig beide Boliden ins Ziel. Petrov machte sogar Rang 15 klar und freute sich sehr über selbigen. Kovalainen haderte hingegen mit dem 18. Platz; die Balance seines Fahrzeuges machte ihm zu schaffen.

China: Im Fernen Osten gab's Lob von den Piloten: Das Fahrzeug habe eine sehr gute Performance dargeboten. Dass Petrov (Rang 18) erst kurz vor Schluss überrundet wurde, war für ihn selbst ebenfalls etwas Positives. Jedoch steckte Kollege "Kova" neuerlich in Schwierigkeiten: Probleme am Auto, Extra-Stopp, letzter Platz, drei Runden Rückstand.

Bahrain: Auch in Manama riss Kovalainens Pechsträhne nicht - diesmal machte ihm ein Reifenschaden einen Strich durch seine Renn-Rechnung. Dabei hätte er in der Qualifikation beinahe den Sprung in Teil zwei geschafft. Am Ende blieb ihm Position 17; unmittelbar vor ihm landete Stallgefährte Petrov.

Spanien: Kovalainen und Petrov sicherten sich in Barcelona die Plätze 16 und 17. Caterham verbuchte damit ein gutes Rennen. So konnte man HRT und Marussia locker davonfahren, doch noch reichte der Speed nicht aus, um an das Mittelfeld gänzlich anzuknüpfen. Für Petrov wäre aber womöglich noch mehr drin gewesen: Sein KERS funktionierte zeitweilig nicht wie gewünscht.

Monaco: Platz 13 für Kovalainen: der bisherige Höhepunkt für die britisch-malayische Truppe. Chef Tony Fernandes sprach gar von einer historischen Stunde für seine Leute. Obgleich hinter dem Finnen nur noch zwei Autos ins Ziel kamen, feierten die Grün-Schwarzen dessen Rennen beinahe wie einen Sieg. Petrov hatte indes kein Glück: Mit Elektronikproblemen erreichte er den Parc Fermé nicht.

Kanada: Weniger erfolgreich verlief das Montreal-Wochenende. Caterham erreichte mit beiden Autos zu keinem Zeitpunkt das angepeilte Tempo und blieb so hinter den Erwartungen zurück. Kovalainen und Petrov liefen an 18. sowie 19. Stelle ein und wurden bereits früh überrundet.

Europa: Kollisionen und DRS-Problemen zum Trotz bescherten Petrov und Kovalainen ihrem Team im Hafen von Valencia ein ansehnliches Ergebnis: Die Ränge 13 und 14 standen schlussendlich zu Buche, wobei der Russe diesmal vor seinem Kollegen einlief. Petrov war gar dermaßen gut unterwegs, dass er zeitweise auf der zehnten Position rangierte - und damit auf einem Punkte-Platz.

Großbritannien: In Silverstone erlebten die Caterham-Mannen ein maues Wochenende. In puncto Fahrzeugperformance und Weiterentwicklung stagnierte die Crew. Petrov konnte im Rennen erst gar nicht mitwirken; seine Mechaniker hatten kurz vor dem Start Öldruckprobleme entdeckt. Kovalainen schloss den Grand-Prix-Klassiker als Fünftletzter ab.

Deutschland: Auch der Hockenheim-Besuch der Formel 1 hielt für Caterham nur wenig Spektakuläres parat. Petrov konnte immerhin die vom Pech verfolgten und zu Beginn des Rennens weit zurückgefallenen Konkurrenten Bruno Senna und Romain Grosjean hinter sich lassen. Kovalainen war hingegen zu einem Nasenwechsel gezwungen und schaffte es darum lediglich auf Rang 19.

Ungarn: Auch im letzten Durchgang vor der Sommerpause konnte Caterham nicht wirklich glänzen. Zwar verpasste Kovalainen das zweite Segment der Qualifikation nur um drei Zehntelsekunden, doch im Rennen blieb er wie auch Kollege Petrov blass. Die Ränge 17 und 19 beschlossen somit die erste Saisonhälfte für Caterham.
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